aux portes d' Angoulême

Auf Deutsch

LE CHATEAU

1877 lieB Louis Plauchut, Besitzer eines schönen Hauses auf einem H ügel an der Charente, an dessen Stelle die Kopie eines Schlosses bauen, das ihm in Scottland gefallen hatte. Louis Plauchut hatte zwei Brüder, einer von den beiden, Edmond, groBer Reisender und Schriftsteller, wurde Privatsekretär der Schriftstellerin George Sand in Nohant. Berthe Plauchut, Schwiegertochter von Louis, pflegte es, im Schloss einen Kreis von Schriftstellern und Dichtern zu empfangen. Das schloss kam 1996 in den Besitz der Stadt.

LE DOYENNE

Hier war der Sitz des Dekans des Domkapitels, wenn er kam, um Gericht zu halten und um die Naturalabgaben zu empfangen. Der schöne gewölbte Raum aus dem 12. und 13. Jahrhundert bezitzt einen Innenbrunnen; SchiBscharten und ein Fensterkreuz beweisen darüber, dass das Hauss im 14 Jahrhundert um ein Stockwerk erhöht wurde. Der berühmteste Dekan, Bertrand de Saint Geniès (1260-1350), war 13 Jahre lang geistlicher Pfarrer in Fléac gewessen und wurde Sekretär des Papstes Johannes 22.

LE LOGIS DE CHALONNE

Das Haus wurde im 13. Jahrhundert gebaut und gehôrte der Famille Sardin, einer mâchtigen Familie, der das Gut Chalonne in Gond-Pontouvre gehôrte. Im 15 Jahrhundert wurde die Familie Montgeon Eigentûmer des Hauses. Jean de Montgeon, Bürgmeister von Angoulême, vererbte seinem Sohn Pierre das Haus Chalonne und seinem Sohn Jean das Haus Haut-Puy in Fléac. Letzterer schrieb 1612 das "Alphabet der militärischen Kunst der königlichen Armee". 1763 wurde das Haus von Marc-René de Montalembert, dem Gründer der GieBerei in Ruelle, gekauft und nach dem Geschmack des 18 Jahrhunderts restauriert. 1792 wurde Martin de Bougon, General und ehemaliger Gouverneur von Guyana, neuer Besitzer des Hauses. M. Pluviaud, letzer Eingentümer, vererbte der Stadt Fléac 1997 Haus und Grundstück.

EGLISE NOTRE-DAME DE FLEAC

Romanische Kirche aus dem 12. Jahrhundert.Die Frauenkirche zu Fleac wurde wahrscheinlich auf einer Steile gebaut, die früher Kulkort der Kelten und dann der Gallo-Römer gewesen war. Schon imm 8. Jahrhundert stand hier eine Maria geweihte Stätte, die von den Normanen zerstört wurde. 1912 wurde die Kirche als Historisches Kunstwerk anerkannt. Innen sind die Kuppelreihe aus der 2. Hälfte des 12. Jahrhunderts su bzwundern, sowie eine Wandmalerei aus dem 15 Jahrhundert, die das Martyrium der Heiligen Barbara dokumentiert. Auf der Fassade stellen die Skulpturen über dem Eingang Menschengesichter und Tiere dar.

HOTEL DE VILLE

Ehemaliges Patrizierhaus von dem Bankkaufmann "Jules Durandeau", 1852 erbaut, nach 1918 Luxuspension "Pension Reverdy". 1946 erwarb die Stadt das Haus und machte es zum Rathaus.

Innen sind eine gallo-römische Statue aus dem 2. Jahrhundert "Die Heilige Barbara" sowie ein Kamin aus dem 19. Jahrhundert zu bewundern.